Leistungen

Mutter Kind Haus Bethanien

Zielgrupppen

Unsere Angebote und Leistungen Mutter Kind Haus wenden sich an:

  • Volljährige schwangere Frauen/Mütter mit Kind(ern) – 13 Plätze
  • Jugendliche Mütter oder Schwangere, frühestens ab Vollendung des 16. Lebensjahres, in der Regel ab Vollendung des 17. Lebensjahres – 2 Plätze

die alleine für ein Kind unter sechs Jahren zu sorgen haben, wenn und solange sie auf Grund ihrer Persönlichkeitsentwicklung dieser Form der Unterstützung bei der Pflege und Erziehung des Kindes bedürfen. Die Betreuung schließt auch ältere Geschwister mit ein, sofern die Mutter oder der Vater für sie allein zu sorgen haben. Eine schwangere Frau kann auch vor der Geburt des Kindes in der Wohnform betreut werden.

Ziele der pädagogischen Arbeit

  • Ein eigenverantwortliches und selbstbestimmtes Leben in der eigenen Wohnung
  • Persönlichkeitsentwicklung
  • Stärkung eigener Ressourcen
  • Eine stabile tragfähige Mutter-Kind-Beziehung, in der sowohl die Bedürfnisse des Kindes als auch die der Mutter ihren Platz haben
  • Förderung der kindlichen Entwicklung und Sicherung und des Kindeswohles
  • Klärung der Mutter-Kind-Beziehung im Hinblick auf die Möglichkeit des dauerhaften Zusammenlebens oder einer Trennung von Mutter und Kind
  • Entwicklung und Umsetzung einer Berufsperspektive

Aufnahmekriterien

Grundsätzlich muss die Bereitschaft der Betroffenen zur Veränderung ihrer persönlichen Situation gegeben sein. Die bei uns wohnenden Mütter müssen bereits so selbständig sein, dass sie für sich und ihr Kind eine ausreichende Grundversorgung sicherstellen können.

Die Schwangeren und Mütter versorgen sich und ihre Kinder in eigenen Wohnungen selbständig. Die Aufnahme erfolgt nach KJHG § 19, sowie KJHG § 19 in Verbindung mit § 27 und § 34.

Ausschlusskriterien

Ausgeschlossen sind Frauen, die ohne ständige Unterstützung oder Aufsicht bzw. ohne eine intensive Spezialtherapie sich selbst, ihr Kind oder MitbewohnerInnen gefährden würden, ( z.B.: akut Drogen- oder Alkoholabhängige; Frauen mit wesentlichen Anfallsleiden, Frauen mit wesentlichen Gehirnfunktionsstörungen; akut Selbstmordgefährdete; Frauen mit Psychosen; Frauen mit wesentlichen Behinderungen im Sinne des § 53 SGB XII.

In begründeten Ausnahmefällen kann nach vorherigem Einzelfallentscheid eine Mutter nach § 53 SGB XII aufgenommen werden.

Zusammenarbeit mit Hebammen

Die Kooperation mit Familienhebammen und freien Hebammen ist Standard, um die Prozesse Geburtsvorbereitung und Geburtsnachsorge kontinuierlich und möglichst lang  andauernd optimal zu begleiten und abzusichern.

Zusammenarbeit mit externen Fachstellen

Aufgrund der oft hohen Komplexität und der Mehrdimensionalität der Probleme der Mütter sind Kooperation und Vernetzung unbedingte Bestandteile unserer Arbeit: Je nach Bedarf und Notwendigkeit arbeiten wir zusammen mit: z.B.  Schuldnerberatung, diversen Beratungsstellen, Kinderärzte, Schulen etc.